In der Häufigkeit aller Erkrankungen stehen die seelischen
an 2. Stelle. Gleichwohl erfährt die Ausbildung zum Psycho­analytiker keine staatliche Unterstützung - sämtliche Kosten müssen, oft unter grosser Verschuldung privat getragen werden.

Zu den seelischen Erkrankungen zählen: Ängste, Depressionen und Zwänge, Störungen der Beziehungs-, Liebes-, Lern- und Arbeitsfähigkeit, Störungen im Selbsterleben und im Realitätsbezug sowie körperliche Beschwerden, soweit sie seelisch bedingt oder mitbedingt sind.

Im Unterschied zu übenden Verfahren sucht die Psychoanalyse mit dem Patienten - in der Arbeit an der Therapeuten-Patienten-Beziehung - einen vertieften Zugang zu den Zusammenhängen seines Leidens: zu den unbewussten Konflikten, psychischen Entwicklungs­defiziten und traumatischen Erfahrungen.

2001 entschloss sich die Psychoanalytikerin Dr. Zita Steger-Hain eine Stiftung einzurichten: Junge Ärzte, Pädagogen und Psychologen sollten bei ihrer langen, anspruchsvollen und daher teuren und für die seelische Gesundung von Kindern und Erwachsenen wichtigen postgradualen Ausbildung zum Psychoanalytiker nicht in finanzielle Not geraten.

Ausserdem sollen Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Psychoanalyse gefördert werden.

Die Arbeit der Stiftung hat also zum Ziel, dass für diese humanitäre, heilende und vorbeugende Arbeit mit Kindern und Erwachsenen auch künftig qualifizierte Psycho­analytikerInnen zur Verfügung stehen und die Forschung sich weiter entwickelt. Sie hat bereits in den zurückliegenden Jahren angehende Psycho­analytikerInnen sowie psycho­analytische Forschung erfolgreich unterstützt.

Wir ehrenamtliche MitarbeiterInnen danken vor allem der Stifterin, aber auch allen Zustiftern, Förderern und Freunden, die dies schon bisher durch Rat, Tat und finanziell unterstützt haben und bitten Sie, in Zeiten wachsender wirtschaftlicher Engpässe die Stiftung auch weiterhin bei ihrem wichtigen Auftrag zu unterstützen.

Der Vorstand

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